Serfaus: „Biken ist das Skifahren des Sommers”
 
Jul 28, 6 Monaten ago
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Serfaus: „Biken ist das Skifahren des Sommers”

Serfaus: „Biken ist das Skifahren des Sommers”

Mit diesem Motto lockt die Region Serfaus auf ihrer Homepage. Als begeisterte Ski- wie auch Radfahrerin ist das natürlich genau der Werbesatz, mit dem man mich ködern kann, und selbstverständlich mit der einzigartigen Landschaft, die diese berühmte Tiroler Bergregion zu bieten hat. Man kennt das ja von Bildern: lieblich-urige Bergdörfer, blauer Himmel, saftig grüne Wiesen, umrahmt von hochalpiner Landschaft und herrlichen Wäldern, die jedem Mountainbiker ein angenehmes Kribbeln durch die Beine jagen. Morgen geht’s los Richtung Tirol und ich bin voll freudiger Erwartung auf ein Bike-Wochenende mit viel Adrenalin und neuen Entdeckungen.

von Carina Iberer

Bereits bei der Ankunft in Serfaus begrüsst mich bestes Mountainbike-Wetter und steigert meine Vorfreude auf die erste Ausfahrt gleich um ein Vielfaches. Auch ein Schild, an dem ich vorbeigefahren bin, hat meine Aufmerksamkeit geweckt: „Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis“. Das klingt nach Spass und nach genau den Challenges, die Biker suchen. Den Park muss ich mir die nächsten Tage auf jeden Fall einmal genauer anschauen. Aber zuallererst geht es in mein Hotel. Ich habe ein Zimmer im Mountain Bike Holidays Hotel „Lifehotel für aktive Genießer“ gebucht. Auch damit kann ich mich gut identifizieren: „Aktiv sein“, das ist der Plan, und „genießen“ konnte ich schon immer recht gut.

Das Hotel bietet eine angenehme Mischung aus moderner Eleganz und heimeliger Atmosphäre, ich fühle mich sofort wohl und als Mountainbikerin sehr gut aufgehoben insbesondere dank der zahlreichen, speziellen Services, die das Hotel Bikern zu bieten hat. Mir werden auf Anfrage auch gleich einige Tourenvorschläge in der nahen Umgebung gemacht, abgestimmt auf mein Können und meine Vorstellungen, versteht sich.
Nach dem, was ich so gesehen und gehört habe, ist Serfaus aber auch eine tolle Bike-Region, wenn man mit Kindern bzw. mit Familie unterwegs ist. Auch wenn ich am liebsten sofort trotz Dämmerung auf mein Bike gesprungen wäre, um auf Stollenreifen den ehrenhaften Tiroler Boden zu erkunden, beschliesse ich dann doch, den persönlichen Bike-Challenge-Wochenendplan erst morgen in die Tat umzusetzen. Wie mir das alles wohl gelingen wird?

Ab auf die Möseralm-Tour
Nach einem feinen Frühstück und ausgestattet mit der interaktiven Karte für eventuelle (Verw-)Irrungen, mache ich mich am nächsten Tag zeitig auf den Weg zur mir empfohlenen Möseralm-Tour – eine „mittelschwere“ Tour passend zu meinen „mittelguten“ MTB- Fähigkeiten. Bereits auf den ersten Metern ist man hier als Mountainbiker vollständig in seinem Element. Die herr- lichen Berggipfel ringsum und der Naturboden unter den Stollenreifen lassen einen die einzigartige alpine Atmosphäre, die diese Region zu bieten hat, regelrecht aufsaugen. Steigungen für die „Wadeln“ und den inneren Schweinehund gefolgt von Abfahrten für den letzten Downhill-Kick. Herrlich! Da bin ich doch tatsächlich in einem absoluten Mountainbike-Eldorado gelandet. Es könnte besser nicht sein! Noch ein erfrischendes Getränk auf der Möseralm und das atemberaubende Panorama genießen, einmal kurz in die Sonne geschaut, um ein bisserl Farbe zu „tanken“ und dann geht’s auch schon weiter dem Single Trail entlang zurück Richtung Serfaus. 20 Kilometer lang ist die Tour und man hat fast 500 Höhenmeter zu bewältigen, das geht schon ordentlich in die Beine. Und um diese so gut wie möglich zu regenerieren (denn morgen wollen ja ein paar Bikepark-Trails befahren werden), gönne ich mir im Hotel noch eine Runde Wellness. Sauna, Massage – da freuen sich die geschundenen Waden!

Banner_Lifehotel_SportGuide

Banner_Mountain Bike Holidays

Bikepark & Trails warten schon
Am nächsten Tag steht der angekündigte Bikepark auf dem Programm. Ein bisserl nervös bin ich schon, so ’was macht man ja nicht alle Tage. Und coole Bikeparks verbindet man ja häufig mit 20-jährigen (Halb-)Profis, die sich routiniert wie todesmutig auf zwei Rädern in die Tiefe stürzen. Aber es ist natürlich nicht ganz so schlimm. Der Bikepark ist sehr gut in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, für jeden etwas dabei. Es gibt zum Beispiel eine Training-Area für Anfänger, um sich mit dem Sportgerät vertraut zu machen, aber auch ein Kids-Park wartet darauf, von den zukünftigen MTB-Profis entdeckt zu werden.

Die Waldbahn bringt mich und mein Bike bequem zum Start der Trails, wo – ähnlich wie ich das vom Skifahren her kenne – Abfahrten in sämtlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung stehen, die farblich gekennzeichnet sind: Blau steht für einfache Abfahrten, rot für mittelschwere Routen und schwarz für Trails, die eher etwas für Profis sind. Schwarz? Hm… heute mal nicht. Drei Stunden Bike-park Challenge geb’ ich mir: Anstrengend, aber Spass ohne Ende. Danach warten in der Chill Area noch kühle Drinks und leckere Snacks auf hungrige Biker wie mich. Ich geniesse die mir aufgetischten Leckereien und lasse gedanklich das tolle MTB-Wochenende noch einmal Revue passieren. Es hätte nicht besser sein können… oder? Hm…, vielleicht doch… da fällt mir etwas ein: Vielleicht zu zweit? Oder zu dritt? Serfaus, du siehst mich wieder! Und dann mit Freunden im Schlepptau! See you!

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