Die 8. Etappe der Dakar Rallye 2020 beginnt wie die 7. geendet hat, mit dem Gedanken an den Tod von Paulo Gonçalves, dem beim Fahrermeeting tröstende Worte und eine Schweigeminute gewidmet wird. Bedrückend. Zu Ehren von Paulo Gonçalves fahren die Biker und Quads an dieser Etappe nicht. Auf 713 km drehen die Wagen die Runde um Wadi Al-Dawasir durch Dünen und durch Berg und Tal.
Die Biker und Quads-Fahrer verzichten auf die Fahrt der 8. Etappe der Dakar Rallye 2020. Sie widmen sie dem am Vortag verstorbenen portugiesischen Biker Paulo Gonçalves. Das ist echte Solidarität unter den Bikern, echt beeindruckend und rührend. Ganz grosse Geste!
Nachdem die Biker am heutigen Tag ausfallen, kommen die Wagen früher dran. Carlos Sainz steigt als Führender als erster ins Rennen. Doch nun fehlen erste Spuren und er navigiert sich durch die unberührte Natur und die ist tückisch. Am Ende verliert er über erschreckende 19 Minuten auf den Tagessieger und fährt als 15. durchs Ziel. Auch Nasser Al-Attiyah und Stéphane Peterhansel haben heute kein Glück, sie fahren als 11. bzw. 9. über die Ziellinie. Dafür ist es der Tag für Orlando Terranova, der mit dem 3. Platz einiges wieder gut machen kann. Formel-1-Weltmeisterund Le-Mans-Star Fernando Alonso fährt heute sein bisher bestes Rennen und holt den zweiten Tagesplatz und macht damit weitere zwei Plätze gut. Und der Franzose Mathieu Serradori hat heute gut lachen. Nach dem gestrigen Rückschlag, den ihn zwei Plätze kostete, kann er mit dem heutigen Etappensieg strahlen und wieder Boden gut machen. Am Gesamtklassement ändert sich an der Spitze noch nichts, doch die Abstände sind kürzer geworden.









