G3: Kaum bekannt und doch so einzigartig

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Die Marke ist in der Schweiz relativ unbekannt, doch sie hat mit ihrem einzigartigen Skikonzept und ihren Fähigkeiten absolut das Potential zu mehr. Alle Tourengeher, Freerider und Allmountainfreunde aufgepasst.

von Rolf Fleckenstein

Dass Kanadier wohl einen hohen Bezug zu Wintersport haben werden, würde wohl kaum jemand ernsthaft bestreiten genauso wenig wie die Tatsache, dass ihr riesiges Territorium im Winter geschaffen ist für Menschen, die Skitouren unternehmen wollen. Umso mehr erstaunt es eigentlich, dass in Sachen Skikonstruktion so wenig aus Kanada stammt oder zumindest bekannt ist.

Auch mir waren die Skimodelle von G3 – G3 steht für die drei Gs aus dem Namen GenuineGuideGear – nicht bekannt. Umso spannender war es zu erfahren, weshalb man so einen G3 ins Auge fassen sollte. Zum einen muss man wissen, dass G3 mit einer kleinen Palette im Bereich Freeride, Touren und Allmountain präsent ist.

Zum anderen stehen sie für ein eigenes Skibau-Konzept. Die Hauptmasse wird auf die Mitte des Skis konzentriert, wie man an der Wölbung in der Mitte gut erkennen kann. G3 verwendet stets das ultraleichte Paulownia-Holz in Verbindung mit Pappel, um einen sehr leichten, aber auch leistungsstarken Ski zu haben. Dazu sorgen Titanaleinlagen für Stabilität und Dämpfung und Karboneinlagen über und unter dem Kern für Drehfestigkeit und Reaktionsschnelligkeit.

In der Summe bietet G3 sehr leichte Ski, die über eine gute Balance aus Dämpfung, Leistung und Stabilität verfügen. Man trägt beim Aufstieg nicht schwer an ihnen und kann sich bei der Abfahrt auch dank des Rockers auf stabile Ski mit Pepp und gutem Handling verlassen. So werden Touren und Fahrten im Gelände zum Spass.

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