Ferrari fährt beim Formel 1 Grandprix der USA einen Doppelsieg ein und macht seinen Gegnern mit dieser beeindruckenden Aufholjagd mächtig Feuer unter dem Hintern. Noch nie war es in den letzten 10 Jahren so spannend, wenn es um die Konstrukteurs-WM in der Formel 1 ging.
Fünf Rennen vor dem Saison ist der Ausgang der Formel 1 Weltmeisterschaft 2024 bei den Teams noch völlig offen. Aktuell liegt McLaren mit 544 Punkten vorne, gefolgt von Red Bull und Ferrari mit 496 Punkten. Das heisst die 3 Teams trennen nicht einmal 50 Punkte. Für die Spannung sind vor allem die herausragenden Resultate von Ferrari verantwortlich. Mit dem heutigen Doppelsieg holten Charles Leclerc und Carlos Sainz 43 Punkte, einen Tag zuvor beim Sprintrennen noch 12 Punkte. Damit überragen sie die führenden Teams um beinahe das Doppelte. Bereits beim Start fiel eine wichtige Vorentscheidung: Lando Norris auf McLaren startete von der Pole, Max Verstappen von Startplatz, die Ferrari dahinter. Um an Norris vorbeizukommen, drängte Verstappen ihn in der ersten Kurve massiv von der Strecke, dadurch entstand eine grosse Lücke, durch welche Leclerc durchschlüpfen konnte, womit er die Führung übernahm. Charles Leclerc fuhr dann allen davon und ein klassisches Start-Ziel-Sieg-Rennen. Sein Stallgefährte Carlos Sainz versuchte es ihm gleichzutun, blieb aber an Verstappen stecken. Erst der Reifenwechsel in der Mitte des Rennens sorgten für den Positionstausch. Am ende des Rennens versuchte Lando Norris Verstappen nach langer Verfolgung zu überholen. Das Überholmanöver in der Kurve war nicht ganz regelkonform. Lando Norris fuhr zwar als Dritter durchs ziel, bekam von den Stewards aber eine 5-Sekunden-Strafe aufgebrummt, weshalb er als Vierter schloss. Beeindrucken konnten unter anderem vor allem die Rookies Colapinto und Lawson mit einem 10. und 9. Platz. Mit diesem Rennen wird es bei den Konstrukteuren so spannend wie seit vielen Jahren nicht mehr. Drei Teams haben das Zeug, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. bereits in einer Woche geht es in Mexiko und 1 Woche später in Brasilien.



