WORLD´S FIRST: Mountain Bike Ride on Hot Air Balloon Elias Schwärzler hat es wieder getan: Nach seinem Weltrekord mit 272km/h auf dem Fahrrad fährt Schwärzler nun als erster Mensch der Welt auf einem Heißluftballoon oben drauf und springt mit diversen Frontflips ab.
Rankweil, 21.07.26 Zwei Jahre Vorbereitung für diesen einen Moment: Elias Schwärzler ist mit seinem SCOTT Genius Custom Trail Bike auf einem fahrenden Heißluftballon in 950 Metern Höhe gefahren, hat sich mit zwei Frontflips in die Tiefe gestürzt und ist anschließend sicher am Fallschirm gelandet. Der Stunt gilt als weltweit erster seiner Art und vereint zum ersten Mal drei völlig unterschiedliche (Extremsport-)Welten in einem einzigen Moment: Mountainbiken, Ballonfahren und Basejumping. Ein neuer WORLDS FIRST!
Was auf den ersten Blick wie ein kurzer, spektakulärer Moment wirkt, ist in Wahrheit eine der komplexesten und gefährlichsten Aktionen, die Schwärzler je umgesetzt hat. Nicht im Korb, sondern oben auf der dünnen Hülle des Heißluftballons balancierte Schwärzler mit dem Bike in 950 Metern Höhe. Ohne Halt, ohne festen Untergrund, einzig auf der gespannten, brennend-heißen 100 Grad Ballonhülle. Hier gibt es kein zweites Mal und keinen Spielraum für Fehler: Ein falscher Absprung vom Bike, eine falsch getimte Rotation oder ein Bruchteil einer Sekunde Verzögerung beim Öffnen des Fallschirms und aus dem Meisterstück wird eine Katastrophe. Jede Bewegung, vom letzten Meter Anlauf auf der Hülle über den Absprung bis zu den zwei Frontflips im freien Fall, musste exakt sitzen. Erst mit dem sicher geöffneten Schirm und der sauberen Landung war klar: Der Stunt ist geglückt.
Für den österreichischen Freeride- und Stuntfahrer ist es der nächste Meilenstein in einer Karriere, die bereits mit einem offiziellen Guinness-Weltrekord geschmückt ist. 2022 fuhr Schwärzler auf einem handelsüblichen Fahrrad (SCOTT Gambler) 272 km/h und wurde damit zum schnellsten Menschen der Welt auf einem Fahrrad. Mit dem Ballon-Stunt setzt er nun ein weiteres Ausrufezeichen in einer Reihe von Projekten, die weit über die klassische Bike-Szene hinaus Aufmerksamkeit erregen.
Die Idee zu dem Projekt entstand vor rund zwei Jahren. Gemeinsam mit seinem Team arbeitete Schwärzler seither an der technischen und logistischen Umsetzung. Von der Befestigung des Bikes am Ballon über die exakte Abstimmung von Absprunghöhe und Rotation bis hin zur sicheren Fallschirmlandung wurde jedes Detail über Monate geplant, getestet und wieder verworfen, bis alle Abläufe zuverlässig ineinandergriffen. Entstanden ist ein Stunt, der in dieser Form noch nie versucht wurde: das Zusammenspiel aus Ballonfahrt, Mountainbike-Riding und Fallschirmsprung in einer einzigen durchgehenden Sequenz, bei der jedes einzelne Element auf den Punkt funktionieren musste.




