Davos Parsenn – das Ende der Wintersaison

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Das Ende der Wintersaison steht kurz bevor, auf dem Parsenn hatte man die Saison zwar verlängert, da es tonnenweise Schnee hat, doch echt Skifahren ist nicht mehr.

Diese Woche wollten wir es noch einmal wissen und sind kurzerhand nach Davos auf den Parsenn gefahren, um das letzte Mal Schwünge in den Schnee zu zaubern. Das Wetter hatte zu Beginn noch gestrahlt, doch je später es wurde, desto mehr Wolken zogen auf. Das hatte zwar keinen Einfluss auf unsere Stimmung, doch mit der Sicht war nichts mehr, sobald das Licht weg war, dann musste man blind fahren und das ist einfach unangenehm. Man kann nicht vorausschauen, kann nicht planen, nicht kontrollieren. Auch der kräftige Wind, der oben mit starken Böen den wenigen Skifahrern um die Nase zog, war nicht schlimm, schliesslich war es nicht wirklich kalt. Das wirkliche Ende fürs Skifahren manifestierte sich eigentlich in der Beschaffenheit des Schnees. Waren es auf der Talstation bereits 10 Grad waren es oben am Berg erst 3 Grad, doch die Sonne, die den Tag über schien und die warmen Temperaturen setzten dem Schnee derart heftig zu, dass man vor allem Sulz vorfand, ein klebriger, mühsamer Schnee, der keinen Spass macht und zum Steckenbleiben geeignet ist, selbst mit Freeride-Ski. Auch die Planierraupe war nur noch selten unterwegs, verständlich, einzelne Pisten wurden gar nicht mehr bearbeitet, also verdickte sich der Schnee da und dort, und das war nicht mehr der Riesenspass.

Nun ist es also vorbei mit Skifahren, das hat jetzt keinen Sinn mehr, sich durch den Sulz zu wälzen, es ist Zeit, die Bretter wieder wegzuhängen, obwohl es eigentlich toll wäre, denn nie zuvor haben wir so leere Pisten angetroffen wie heute, der ganze Hang für uns alleine, einzigartig, aber der Schnee macht nicht mehr mit. Jetzt gilt es abzuwarten, bis der Schnee schmilzt und Platz für Biker und Wanderer ist. Man kann nur hoffen, dass nächste Saison wieder so eine Winterpracht einsetzt.

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