Die Ski-WM 2025 in Saalbach ist heute mit dem Super G der Frauen gestartet. Bei herrlichem Wetter und besten Schneeverhältnissen kämpften die 30 besten Athletinnen um die Medaillen. Das Rennen endete bereits mit einer faustdicken Überraschung.
Heute um 11:30 Uhr wurde pünktlich der Frauen Super G der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften im österreichischen Saalbach-Hinterglemm gestartet. Bei gutem Wetter und herrlichen Pistenverhältnissen konnten sich die besten Skirennfahrerinnen der Welt die Ehre geben. Auf der Liste der Favoriten standen natürlich die Namen der Fahrerinnen, die während der Weltcup-Saison die besten Resultate lieferten wie z.B. Lara Gut-Behrami, Federica Brignone oder Sofia Goggia. Alle drei hatten nebst Lauren Macuga und Cornelia Hütter ein Rennen im Weltcup gewonnen. Auch Sicht Österreichs war es die Gelegenheit, erneut eine Goldmedaille im Heimatland zu gewinnen. Der Heimvorteil konnte ein Vorteil sein. Laura Gauche aus Frankreich eröffnete gleich einmal das und lieferte gleich einmal ein sehr beeindruckendes Ergebnis. Die Streckenführung war gut gesetzt, sodass unnötige Unfälle und Aussetzer grösstenteil vermieden wurden. Mit der Nummer 6 startete eine der grossen Favoritinnen ins Rennen, die Italienerin Federica Brignone. Und sie hielt die Versprechen und übernahm die Führung mit einem deutlichen Vorsprung von 1.12 Sekunden auf Laura Gauche. Es folgte die Österreicherin Stephanie Venier, die im Weltcup auf Rang 9 lag und als bestes Resultat einen zweiten Platz im Super vorzeigen konnte. Doch ganz offensichtlich konnten die heimatlichen Gefühle die Österreicherin richtiggehend beflügeln und zum Erstaunen aller Zuschauer die starke Fahrt von Federica Brignone übertrumpfen. Sie setzte sich mit 0.10 Sekunden Vorsprung auf Rang 1. Das war eine faustdicke Überraschung, mit der wohl niemand gerechnet hatte. Super G-Dominatorin Lara Gut-Behrami patzte und landete auf dem 8. Schlussrang. Auf die Schweizerin folgte die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, die es auf den 3. Schlussrang schaffte. Dann startet die grosse letzte Hoffnung Sofia Goggia ins Rennen, doch sie erwischte die eine oder andere Stelle nicht perfekt, sodass sie unnötig Zeit verlor, andernfalls hätte das der verdiente Sieg sein können, doch am Ende landete sie mit 0.30 Sekunden Rückstand auf dem 5. Platz. Die Italienerin wurde schliesslich noch von der Amerikanerin Lauren Macuga überholt mit der genau gleichen Laufzeit wie die Norwegerin Kajsa Lie auf dem 3. Platz. So standen am Schluss 4 Damen auf dem Podest und zur Überraschung und der Freude der Österreicher die Österreicherin Stephanie Venier auf der Nummer 1.
Rang | Medaille | Fahrerin | Nation | Fahrzeit | Differenz |
|---|---|---|---|---|---|
1 | Stephanie Venier | Österreich | 1:20.47 | ||
2 | Federica Brignone | Italien | 1:20.57 | + 0.10 Sek. | |
3 | Kajsa Vickhoff Lie | Norwegen | 1:20.71 | + 0.24 Sek. | |
3 | Lauren Macuga | USA | 1:20.71 | + 0.24 Sek. | |
5 | Sofia Goggia | Italien | 1:20.77 | + 0.30 Sek. | |
6 | Emma Aicher | Deutschland | 1:20.99 | + 0.52 Sek. | |
7 | Ester Ledecka | Tschechien | 1:21.10 | + 0.63 Sek. | |
8 | Lara Gut-Behrami | Schweiz | 1:21.17 | + 0.70 Sek. | |
9 | Elena Curtoni | Italien | 1:21.23 | + 0.76 Sek. | |
10 | Cornelia Hütter | Österreich | 1:21.38 | + 0.91 Sek. |



