Tennis: Der Wimbledon-Krimi geht weiter, junge Tennis-Talente werden entdeckt

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Nachdem Roger Federer zum Erstaunen aller frühzeitig zum Turnier rausgeschossen wurde, was den dafür verantwortlichen und bisher unbekannten Sergiy Stakhovsky über Nacht weltberühmt machte, zeigte sich gestern mit dem 22jährigen Polen Jerzy Janowicz ein weiterer Kandidat, der ein Versprechen für die Zukunft sein könnte. Mit einem beeindruckenden Aufschlag, erstaunlichen Slices, ungeahnten Stopbällen und kraftvollen Returns konnte der junge Pole gegen Murray punkten und ihm den ersten Satz abnehmen im Kampf um den Finaleinzug. Die Entschlossenheit und die technischen Fähigkeiten, die er gestern Abend an den Tag legte, schienen zu Beginn der Partie für eine Überraschung zu sorgen, doch mit zunehmenden Verlauf des Spiels setzte sich die Erfahrung Murrays durch und die Fehler des Polens nahmen zu. Zu viele Doppelfehler und zu viele verpasste Breakchancen rächen sich am Ende und Andy Murray siegt in vier Sätzen über den ehrgeizigen 204 cm-Mann. Die Tatsache, dass Janowicz erst seit drei Jahren in der ATP spielt, zeigt angesichts seines Halbfinal-Spiels gegen Andy Murray, was für ein unglaubliches Talent gestern Abend in Wimbledon aufgetreten ist. Zusammen mit dem 24jährigen Ukrainer Alexandr Dolgopolov bilden diese beiden Talente ein spannendes und vielversprechendes Trio von jungen Spielern aus dem Osten, die das Zeug dazu haben, grosse Erfolge im Tennis zu feiern. Mit Jerzy Janowicz haben wir gestern Abend vielleicht sogar einen künftigen Wimbledon-Sieger gesehen.

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