Roger Federer – Auf den Spuren von Pete Sampras?

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Das hätte sich Roger Federer wahrscheinlich in seinen kühnsten Träumen nie vorstellen können, dass es ihm einmal so ergehen würde wie einst seinem eigenen grossen Vorbild Pete Sampras. Diesen hatte er anno 2001 in der dritten Runde aus Wimbledon-Turnier geschossen, was für Sampras eine bittere Niederlage war und für Roger eine Art Vorbote einer noch nie dagewesenen Tenniskarriere. Ist es Schicksal oder göttliche Fügung. dass es ihm nun genauso ergeht wie einst seinem grossen Vorbild? Denn genauso wie er selbst 2001 nach dem Sieg in der dritten Runde über Sampras in der folgenden vierten Runde ausschied, so schied nun auch der Ukrainer Sergiy Stakhovsky in der dritten Runde aus, nachdem er in der zweiten Runde Roger Federer aus dem Turnier warf, was eine glatte Sensation war. Wiederholt sich hier die Geschichte? Ich hoffe nicht, denn zwei Jahre nach dem Aus in Wimbledon beendete Sampras offiziell seine Karriere. Und wer möchte schon diesen ewigen Nörglern Recht geben, die Roger Federers baldiges Karriereende schon seit Jahren hinauf beschwörten und Gott sei Dank nie Recht behielten. Doch auch für Roger Federer ist 2013 ein wahrlich grosser Traum geplatzt. Er der in den letzten 10 Jahren sage und schreibe 8 Mal im Final stand und sieben Mal den Sieg holte und damit den Rekord von Pete Sampras einstellte, ist mit dem unerwartet frühzeitigen Ausscheiden schwer geschockt worden, vielleicht sogar vom Thron gekippt. Nun gilt es für ihn, diese unglaublich schmerzhafte Niederlage schnellstmöglich zurückstecken, sich seelisch wieder aufzufangen, wieder aufzubauen und bald gute Resultate, ja Siege einzuspielen, sonst läuft er Gefahr, dass ihm so ergeht wie einst seinem grossen Vorbild Pete Sampras und das möchte sich wahrscheinlich niemand wünschen. Und noch eine Frage stellt sich an: Ist dieser Stakhovsky ein neuer Federer?

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