Mountainbiken im Bregenzerwald: Kraftakt an der Kanisfluh

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In den letzten Jahren wurden im Bregenzerwald gut 450 Kilometer Mountainbike-Routen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis neu beschildert. Abwechslungsreiche Mountainbike‐Touren, Bike-Camps und Fahrtechniktrainings, eine Bikeschule und zwei Bike-Parcours: Die urige Gebirgsregion südlich des Allgäus hat für Mountainbiker viel zu bieten, ist aber noch weitgehend ein Geheimtipp und hat von grünen Tälern und Schluchten bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren viel zu bieten.

von Henning Heilmann

Wie man es auch anstellt, wenn man in den Bregenzerwald fährt, geht es am Anfang fast nur über einen Berg. Für viele Radler ist der Weg dorthin bereits das Ziel, großer Beliebtheit bei Rennradlern erfreut sich beispielsweise der Furkapass, Mountainbiker überwinden dagegen gerne von Dornbirn über das Gütle entlang der wilden Dornbirnerach etliche Höhenmeter, um in den Bregenzerwald zu gelangen.

Im Tal einradeln
Ist man erst einmal in den Bregenzerwald vorgedrungen, eröffnen sich teils weite Talböden, teils enge Schluchten, die sich ideal zum „einradeln“ eignen. Einen ersten Einblick in die Landschaft des Bregenzerwaldes bietet beispielsweise eine Tour von Mellau nach Schoppernau. Auf den Spuren des Hits „Vo Mello bis ge Schoppornou“ 25 Kilometer immer leicht bergauf kann man sich auf dem Radweg durchaus vorstellen, wie anstrengend dieselbe Strecke zu Fuß wäre. Landschaftlich spektakulär ist auch der erst im Juni 2014 für vier Millionen Euro eröffnete Radweg von Egg nach Doren, der auf der Trasse des ehemaligen “Wälderbähnle” verläuft. Der Kiesweg mit geringen Steigungen erstreckt sich auf einer Länge von 10 Kilometern, umsäumt von Natur, Landschaft und den Bauten der Bregenzerwälderbahn. So gibt er auch einen Einblick in die historische Bahn, welche einmal von Bregenz bis nach Bezau im Bregenzerwald führte.

Auf den Berg radeln
„Rund um die Kanisfluh“ – bereits eine Tour für Fortgeschrittene – ist der Klassiker im Bregenzerwald. Gleichzeitig war es meine erste Tour, welche mich mit dem örtlichen Radclub dorthin führte. Die Radrunde ist kein Pappenstiel. Immerhin sind eine Strecke von über 44 Kilometern und 1‘340 Meter Aufstieg zu überwinden. Nach dem ersten Anstieg von etwa 700 Höhenmetern lädt der Alpengasthof Edelweiß zu einer Erfrischung ein. Weiter geht es an der Kanisalpe vorbei. Schmale Brücken und Wasserdurchfahrten sorgen für Abwechslung. Auf jedem gewonnenen Höhenmeter…

Den ganzen Bericht finden Sie in der unten abgebildeten Ausgabe 3/2014

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