Mallorca – Insel der Radliebe

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In der Schweiz kraxeln Velofahrer am Gotthard mühsam den Berg hinauf und müssen aufpassen, dass ihnen die Automobilisten nicht zu nahe kommen. Mallorca dagegen ist verkehrsarm, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer ist locker, ja entspannt, und es ist ein Vergnügen, dort Fahrrad zu fahren, besonders, wenn man die schönen Touren kennt.

von Bruno Fleckenstein

ie Baleareninsel ist eine bekannte Destination der Radprofis der UCI Pro Teams, die hier in den Winter- und Frühlingsmonaten ihre Trainingsein-heiten als Saisonvorbereitung abspulen. Zum einen spricht das milde subtropische Klima für die Insel: Das Thermometer bewegt sich im Januar zwischen 8-15 Grad Celsius, im Mai zwischen 15–22 Grad. Von Juni bis August schnellen die Temperaturen jedoch in die Höhe, dann ist Badesaison und für viele Aktivsportler ist es zu heiss. Zum anderen gibt es attraktive Fahrrad-Touren durch eine malerische Landschaft mit unterschiedlichsten Höhenprofilen.

Deutschsprachige Gäste fühlen sich hier zu Hause
Die Westküste ist geprägt von der Serra de Tramuntana, einer Gebirgskette, die sich von Formentor bis Andratx hinzieht. Auch auf der Ostküste befinden sich Gebirgszonen. Dazwischen befindet sich eine grosse Ebene. Die Strassen sind gut ausgebaut, der Verkehr verhält sich freundlich gegenüber Fahrradfahrern und die Spanier sind im Allgemeinen recht freundlich und hilfsbereit. Diese Faktoren haben nebst den klimatischen Vorzügen denn auch viele Touristen dazu gebracht, ihre Ferien mit dem Fahrrad auf der Insel zu verbringen. Mallorca ist nicht nur ein interessantes, sondern auch ein preiswertes Ferienziel innerhalb Europas. Ein gutes 4-Sterne-Hotel ist im Mai an der Südküste für gut 80 Euro erhältlich, ein schmackhaftes 3-Gänge-Menu, hübsch angerichtet und serviert, für 25 Euro oder ein Bier am Strand für 2.75 Euro. Das erklärt, abgesehen von dem grossen Unterhaltungspro-gramm, warum so viele Touris-ten den Weg hierher finden. Dies sind mitunter die Gründe für die Deutsche Touristenwelle, die sich am Ballermann 6 in S’Arenal, besser bekannt unter seinem spanischen Namen „El Arenal“, niedergelassen hat. Aber es sind auf der Insel auch viele Schweizer und Engländer anzutreffen. Das Übergewicht an deutschsprachigen Touris-ten brachte eine positive Verän-derung für uns mit sich. Alle Spanier auf der Insel sprechen heute auch deutsch, mehr oder weniger, gleich ob Receptionist, Taxifahrer, Kellnerin. Und das erleichtert die Kommunikation und verhindert von vornherein Probleme. Das ändert nichts an der spanischen Mentalität und der lebhaften Art der Einheimi-schen, die typisch südländisch, temperamentvoll auftreten können, aber liebenswerte Men-schen mit sozialem, kontaktfreudigem Charakter sind. Das Klima erwies sich bei meinem Besuch im Mai abends als kühl, weshalb ich, wie viele andere auch, ein Jackett überziehen musste, um nicht zu frieren. Nur aufgrund der starken Sonnenstrahlung fror man tagsüber nicht. Und so ist aktive sportliche Betätigung bei angenehmen Temperaturen möglich und das entspricht dem Wunsch der Fahrradtouristen, nämlich bei idealen sonnigen Bedingun-gen ihrer Leidenschaft nachzugehen.

Die vielen Möglichkeiten neben dem Radfahren
Unter www.seemallorca.com ent-deckt man, wie viel unzählige Möglichkeiten die Insel bietet, und zwar Tag für Tag. Ob nun Wassersport, Adventure Tours, Go-Karting,…

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 02/2013

Sportguide_Bike_Cover_Mai13

 

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1 KOMMENTAR

  1. Ihr seit zu beneiden…bei mir ist es genau 20Jahre her,als ich zum erestn Mal auf dieser Insel war!Es hat sich ja aber viel vere4ndert…damals nur ein paar wenige kleine Bungalows,die Reise mit kleinen Booten…… ;)Liebste Grfcsse Daniela

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