Gee Atherton: Ein echter Draufgänger

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Der britische Downhillstar Gee Atherton ist der “Crack of the hills”. Keine Klippe zu steil, kein Sprung zu weit, keine Herausforderung zu gross und selbst wenn er einmal fällt, gibt’s nur eines, wieder aufstehen und weitermachen. Beeindruckend: Die Resultate, der Typ und die Family.

von Rolf und Bruno Fleckenstein

Der 28jährige Brite George Atherton, den die meisten nur mit seinem Spitznamen „Gee“ kennen, macht schon eine ganze Weile in der Welt des „mutigsten“ Mountainbikesports von sich Reden. Bereits 2004 wurde die Welt auf Gee aufmerksam, als er mit nur 19 Jahren den Downhill Cup in Schladming, Österreich, gewann. 2006 wurde er Downhill-Europameister, zwei Jahre später toppte er diesen Erfolg mit dem Gewinn der Weltmeisterschaften 2008 in Vale di Sole, Italien. Was er in den folgenden vier Jahren an Platzierungen aufstellte, müsste ihm eigentlich den Spitznamen „Dr. Podest“ eintragen. Bei 39 von 72 gezählten Rennen der vergangenen vier Saisons stand er immer irgendwo auf dem Treppchen, was einer „Podestquote“ von 54% entspricht. Wer Wetten auf Gee abschliessen würde, hätte gute Chancen, zu gewinnen. 2010 war gesamthaft gesehen sicherlich sein bisher bestes Jahr: Insbeson-dere die drei Siege in Windham, Champéry und Fort William hoben ihn am Ende der Saison 2010 auf den ersten Platz der UCI*-Downhill-Weltrangliste (*UCI=Internationaler Radsportverband). Insbesondere eine völlig verpatzte WM war Ausdruck einer schwierigeren Saison 2011. Der kleine Durchhänger schob Gee auf den Rang 5 in der Weltrangliste zurück, doch in der Folgesaison 2012 arbeitete er sich wieder auf den zweiten Platz hoch, hinter Greg Minnaar, seinem ständigen Konkurrenten. Der Südafrikaner schnappte ihm den Weltmeistertitel 2012 in Leogang mit lediglich 0.5 Sekunden Vorsprung – nicht einmal ein Hauch – vor der Nase weg. Gee war deshalb verständlicherweise enttäuscht, nicht weil er „nur“ Vizeweltmeister wurde, sondern weil er den Sieg so knapp verpasst hatte. Ein kleiner Trost dürfte der wiederholte Titel als britischer Meister sein, und auch der Doppelsieg der Athertons beim Giant Air DH Rennen im französischen Les Deux Alpes, bei welchem er und seine Schwester Rachel als Sieger gekürt wurden, hat ihm sicherlich ein Strahlen ins Gesicht gezaubert.

Die Family: Tough im Nehmen
Und Gee ist nicht alleine, die Athertons sind als Mountainbikefamilie ein echtes Phänomen. Keine Familie hat im Mountainbikezirkus so viele Trophäen…

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