Die spannende Jagd nach dem rosafarbenen Trikot

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Der legendäre Klassiker Italiens weist 2013 einen spannenden Etappenverlauf auf. Die Veranstalter schenken dem Süden mit dem Start in Neapel und ganzen sieben Etappen entlang den Küsten mehr Beachtung. Nach 9 Etappen im flachen und mittleren Terrain beginnen fast nach der Hälfte der Tour die Bergetappen im Norden. Ob dies den sprintstarken Fahrern wie Cavendish oder auch Titelanwärtern wie Bradley Wiggins helfen wird, erfolgreich abzuschneiden?

von Bruno Fleckenstein

er Giro d’Italia, der dieses Jahr zum 96. Mal ausgetragen wird, hat sich im Laufe der Jahrzehnte als zweitwichtigstes Strassenradsportrennen der Welt etabliert, vor der Vuelta a Espana, aber hinter der Tour de France. Seit 1988 wird er auch für Frauen unter dem Namen „Giro d’Italia Femminile“ ausgetragen.

Geschichtlicher Rückblick
Angeregt durch die Tour de France, machten sich der Herausgeber der Gazzetta dello Sport und die Redakteure Tullo Morgagni und Armando Cougnet daran, ein heimisches Rennen zu veranstalten. Die Finanzierung wurde durch den italienischen Radsportverband und verschiedenen Firmensponsoren gesichert.

Am 13. Mai 1909 war der Startschuss zur ersten Austragung des so berühmt berüchtigten Klassikers. Während drei Wochen im Mai führt der Kurs die Teilnehmer etappenweise quer durch Italien und das nahe Ausland. Luigi Ganna war am 30. Mai 1909 mit dem Zieleinlauf in Mailand erster Gesamtsieger der Tour, welche danach bis 1949 30 Mal von einem Italiener gewonnen wurde. Nach 1949 und dem in diesem Jahr 5fachen italienischen Gewinner, Fausto Coppi, gewann mit dem Schweizer Hugo Koblet 1950 zum ersten Mal ein Ausländer die Tour. Sein Landsmann Carlo Clerici tat es ihm vier Jahre später gleich.

In den 70er Jahren war der Belgier Eddy Merckx das Mass aller Dinge. Seinen Triumph von 1968 wiederholte er in den Jahren 1970, 72, 73 und 74. Es gelang ihm als Einziger die Leistung des 5fachen Champion Cotti zu egalisieren. In den 80er Jahren waren Namen wie Bernard Hinault, der 3malige Gewinner aus Frankreich, Francesco Moser aus Italien, Sieger 1984, oder Giuseppe Saronni den Freunden des Radsports ein Begriff. Auch Urs Freuler, der zehnfache Bahnweltmeister aus dem Glarnerland und Laurent Fignon aus Frankreich, der 1989 die Tour für sich entschied, konnten an der 84er Tour mit Aus-zeichnungen (Punkte- und Bergwertung) glänzen.

 

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 01/2013

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Giro2013-Karte

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