Carlo Janka – Wie aus der Krise?

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Carlo JankaCarlo Janka
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Einst ein gefeierter Star und grosser Hoffnungsträger der Schweizer Skination kämpft der gebürtige Bündner heute um den Anschluss im internationalen Skizirkus. Das Schlimmste: Niemand kennt des Rätsels Lösung. Wie geht es weiter?

von Rolf Fleckenstein

Das Cover unserer Ausgabe „Sportguide Ski 2009/10” zierte Carlo Janka in angriffiger Pose im Kampf um eine bestmögliche Platzierung im Riesenslalom. Damals gehörte er bereits zu den Topfavoriten im Riesenslalom, hatte er doch im Feb-ruar 2009 mit gerade einmal 22 Jahren an der Weltmeisterschaft in Val d’Isère Gold im Riesenslalom und Bronze in der Abfahrt geholt, kaum war er am 29. November 2008 bei der Abfahrt in Lake Louise mit der Startnummer 65 auf den 2. Platz vorgefahren und damit der Weltöffentlichkeit als Spitzenfahrer ins Bewusstsein getreten. Die kleine Glaskugel für den Sieg des Kombina-tionsweltcups war beinahe eine logische Folge. Auch der Schweiz war nun klar geworden, dass mit ihm ein Fahrer in den Disziplinen Abfahrt und Riesen-slalom herangewachsen war, der ein Riesenpotential für eine Superkarriere und eine erfolgreiche Schweizer Ski-sportgeschichte haben würde. Aus dem Nachwuchstalent war ein Skistar geworden.

Mysteriöse Krankheit und keine Folgen
Bereits in der Vorbereitung zur Saison 2009/10 hatte „Jänks”, wie er genannt wird, eine mysteriöse Viruskrankheit heimgesucht, die ein geregeltes Trai-ning von Mai-Juli verhinderte. Doch dieser erste Rückschlag vermochte ihm nichts anzuhaben. Die Saison 2009/10 startete mit einem dritten Rang in Sölden und drei Siegen in Folge in Beaver Creek geradezu optimal. In dieser Form musste ihm viel gelingen. Der Sieg der Lauberhornab-fahrt in Wengen war eines seiner Höhenpunkte in der laufenden Saison, darauf warten andere Spitzenfahrer Jahre lang. Seinen grössten Triumph feierte Janka an der Olympiade 2010 in Vancouver mit dem Sieg im Riesensla-lom. Mit einer goldenen Olympiadme-daille gehörte in den engsten Kreis der weltbesten Skifahrer der Welt. Er ge-hörte an der Olympiade zum Favori-tenkreis im Riesenslalom und der Ab-fahrt, kam aber mit der Abfahrtsstrecke nicht zurecht und landete auf dem 11. Platz. Bei der Super-Kombination holte er den undankbaren 4. Platz ne-ben dem 8. Rang im Super-G. Es schien, dass kein körperlicher Rück-schlag ihm was anhaben konnte.

Die Krankheit obsiegt
Doch es sollte anders kommen als erhofft. Die mysteriöse Viruskrankheit war anscheinend überwunden, doch auf die nächste Saison hin sollte der Wurm tiefer stecken. 2010 lautete die Diagnose Herzrhythmusstörungen. Es war klar, dass mit diesem Befund die Leistungsfähigkeit des Athleten stark eingeschränkt war, aber eben man hat-te einen medizinischen Befund. Die Ursache dieser Herzrhythmus-Unregelmässigkeit war und ist bis heute nicht bekannt….

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